Volkswohnung

Volkswohnung GmbH Karlsruhe
Ettlinger- Tor- Platz 2, 76137 Karlsruhe

Wohnanlage
Nördlich der Erzberger Straße
76149 Karlsruhe

Schalltechnische Sanierung von schwimmenden Fußböden
mit PAK- belasteten Parkettklebern
 

 

Nuer Fußboden mit versiegeltem Parkettbelag

Kontrollmessungen zur Überprüfung des schallbrückenfreien Einbaus des Parkettbelags ergaben
L’n,w = 45 - 48 dB (günstiger Wert)

Fotos:
SCHALLTECHNIK - DR. MÜLLER

Rohdecke mit neuem schwimmendem Estrich (Gussasphalt auf Mineralfaser- Trittschalldämmplatten).

L’n,w = 45 - 49 dB (günstiger Wert)

Rohdecke.

Der PAK- haltige Kleber ist abgefräst.


Bewerteter Norm- Trittschallpegel
L’n,w = 80 - 86 dB

Altbestand eines Fußbodens.

Parkettbelag und Estrich entfernt.

Der PAK- haltige Kleber ist sichtbar.

Er muss unter den Vorgaben des Umweltschutzes (staubdicht abgeklebte Türen und Fenster) entfernt werden.

Altbestand eines Fußbodens.

In den teilweise aufgebrochenen Parkettbereichen ist der Estrich sichtbar.

Bewerteter Norm- Trittschallpegel
L’n,w = 64 - 80 dB (sehr schlecht)

Hinweis:
Der Trittschallschutz ist umso besser, je kleiner der Zahlenwert für den bewerteten Norm- Trittschallpegel L’n,w ist.

Die in den 50er Jahren erstellten Bestandswohnungen der ehemaligen Kasernen der US- Streitkräfte am Standort Karlsruhe- Neureut wurden inzwischen der privaten Nutzung zugeführt.
 
Zur Vergrößerung der Wohnraumfläche wurde eine Aufstockung der Gebäude vorgenommen.
 
Im Rahmen dieser Umbaumaßnahmen wurde festgestellt, dass die mit Massivparkettbelag versehenen schwimmenden Fußböden PAK- haltigen Parkettkleber aufwiesen.

Da PAK (polycyclischer aromatischer Kohlenwasserstoff) als krebserregend gilt, mussten die belasteten Fußböden saniert werden.

Man entschied sich, den mit der Altbausubstanz verbundenen schlechten Trittschallschutz im Zuge dieser Sanierungsmaßnahmen zu verbessern und den heutigen Schallschutzanforderungen anzupassen.

Unser Büro führte die erforderliche bauplanende und baubegleitende Beratung für die umfangreichen Maßnahmen durch. Hierbei wurde mithilfe von messtechnischen Untersuchungen für die verschiedenen Deckensysteme (leichte Hohlkörperdecken unterschiedlicher Bauart) unter Beachtung der verfügbaren Aufbauhöhe eine Optimierung der trittschalldämmmenden Fußbodenkonstruktion vorgenommen.