Basismessung


Die in den bautechnischen Normen, Richtlinien und technischen Regelwerken formulierten Anforderungen beziehen sich stets auf bautechnische Eigenschaften des Gebäudes, nicht jedoch auf das Nutzungsverhalten der Bewohner.

Die diesbezüglich reglementierten Anforderungen gliedern sich in

 · die Luftschalldämmung

z.B. Schalldurchgang durch Trennwände, Geschossdecken;
die schalltechnische Kenngröße ist das bewertete Schalldämm- Maß R’w

 · die Trittschalldämmung

z.B. Schallübertragung beim Begehen von Geschossdecken, Treppen;
die schalltechnische Kenngröße ist der bewertete Norm- Trittschallpegel L’n,w

 · den Schutz gegenüber Geräuschen aus haustechnischen Anlagen

z.B. Schallübertragung bei Betätigung von Wasser-/Abwasser- Installationsanlagen, Heizungsanlagen, Fahrstuhlanlagen, Lüfter, elektr. Türschließer;
die schalltechnische Kenngröße ist der Norm- Schalldruckpegel von haustechnischen Anlagen LAF,n
 

Schalltechnische Kenngrößen


Ortstermin mit bauakustischen Untersuchungen zur Güteprüfung von Bauteilen und
Bauarten nach DIN EN ISO 140, DIN EN ISO 717 und DIN EN ISO 10052.

Es werden maximal 3 bauakustische Situationen untersucht, z.B.
1 x Luftschalldämmung
1 x Trittschalldämmung
1 x Geräusche aus haustechnischen Anlagen,
wobei jedes mal in den selben Empfangsraum gemessen wird.

Hierfür ist im Mittel ein Zeitaufwand von ca. 3 Stunden erforderlich.
Die Messungen werden nach den normativen Vorgaben als Präzisionsmessungen durchgeführt. Die Darstellung erfolgt aus Gründen der Kostenersparnis zunächst nur in vereinfachter Form, d.h. nur als Prüfberichts- Ergebnisblatt ohne den ansonsten üblichen (und aufwändigen) ausführlichen Prüfbericht. Die Messergebnisse werden in einer 3-seitigen Kurzstellungnahme beurteilt und es wird die schalltechnische Situation kommentiert. Das Pauschalhonorar von netto
€ 1.400,-- beinhaltet darüber hinaus innerhalb des gesetzten Zeitrahmens eine Beratung vor Ort.

Bei Bedarf kann der Prüfbericht nachgereicht werden, z.B. wenn die Ergebnisse Anlass zu einer juristischen Beweissicherung geben sollten. Für diese zusätzlichen Leistungen fallen dann Kosten an in Höhe der Differenz gegenüber den Pauschalsätzen für bauakustische Messungen gemäß unserer aktuellen Honorarliste.
 

Was beinhalten die Basismessungen?


Die Fahrtkostenpauschale beinhaltet den Zeitaufwand für die Geräterüstung und die Hin/Rückfahrt sowie die PKW- Fahrt, jeweils bezogen auf unseren Firmenstandort.

Pauschalsätze für Messungen

 · im Stadtgebiet Karlsruhe, Ettlingen, Rastatt, Baden-Baden
  
145,--

 · im Radius bis 50 km
  
195,--

 · im Radius 50 km - 100 km
  
€ 295,--

 · im Radius 100 km - 200 km
  
€ 450,--
 

Bemessung der Fahrtkostenpauschale


Bauakustische Schallschutzmessungen erfordern jeweils den Zutritt in den verursachenden Raum und den beeinträchtigten Raum, d.h. es muss die Zugänglichkeit zur Nachbarwohnung gewährleistet sein.

Während den Messungen können sich den jeweiligen Messräumen keine Personen aufhalten, da einerseits zeitweilig laute Prüfgeräusche veursacht werden, andererseits im Empfangsraum keine Störgeräusche veursacht werden dürfen..

Störgeräusche, wie z.B. durch Hausgeräte, laute Maschinen und unübliche starke Außengeräusche müssen weitmöglichst unterbunden sein.
 

Was ist bei der Durchführung der Messungen zu beachten?